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Zwei Kurven, zwei Kulturen und eine Stimmung, die sechs Jahre lang verboten war: Heimspiele von PSG im Parc des Princes, mit Hotel im 16. Arrondissement.
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Mehr zu FirmeneventsDer Parc des Princes ist kein großes Stadion. Mit 47.929 Plätzen fasst er weniger als der Signal-Iduna-Park oder die Allianz Arena, und er liegt mitten in der Stadt, im 16. Arrondissement, zwei Metrostationen vom Bois de Boulogne. Genau das macht ein PSG-Wochenende aus: Sie wohnen in Paris, nicht am Rand von Paris, und laufen abends ins Stadion.
Für die Heimspiele im Parc des Princes buchen Sie bei uns offizielle Tickets — einzeln oder zusammen mit dem Hotel. Die Saison beginnt daheim am 23. August 2026 gegen Stade Rennes und endet am 29. Mai 2027 gegen den FC Toulouse.
Sportlich ist die Ausgangslage außergewöhnlich: PSG ist mit 14 Meistertiteln Rekordhalter der Ligue 1, hat davon zuletzt fünf in Folge geholt, steht bei 16 Pokalsiegen — und hat die Champions League 2025 und 2026 gewonnen, den zweiten Titel am 30. Mai 2026 in Budapest nach 1:1 und 4:3 im Elfmeterschießen gegen Arsenal. Die europäischen Heimspiele finden Sie auf unserer Seite zur Champions League, sobald die Termine feststehen.
Der Parc hat zwei Kurven, und sie waren jahrzehntelang zwei Welten. Die Kop de Boulogne ist die ältere, nach britischem Vorbild entstanden. Die Virage Auteuil kam später und wurde die Heimat der organisierten Ultra-Gruppen. Die Rivalität verlief nicht gegen den Gegner, sondern quer durch die eigene Anhängerschaft.
Nach schweren Ausschreitungen unter den eigenen Fans löste der Verein 2010 die organisierten Gruppen auf: Abonnements gekündigt, Blöcke aufgebrochen, Plätze verlost, damit niemand mehr zusammensitzen konnte. Der Parc des Princes wurde sicher — und still. Sechs Jahre lang.
Am 1. Oktober 2016 durfte das Collectif Ultras Paris die Virage Auteuil wieder beziehen. Seither trägt diese Kurve die Stimmung im Stadion. Wer heute dort steht, erlebt etwas, das erst verloren und dann zurückgeholt wurde — und das ist ein anderer Abend als der in einem Stadion, in dem es immer so war.
Oben an den Rängen stehen zwei Sprüche, und sie kommen aus entgegengesetzten Richtungen.
„Ici, c'est Paris" — hier ist Paris. Der Satz stammt nicht aus der Marketingabteilung, sondern von den Rängen; der Stadionsprecher Michel Montana gab ihm den Rhythmus, die Fans machten ihn zu ihrem Ruf. Der Verein erkennt bis heute an, dass der Spruch den Anhängern gehört.
„Rêvons plus grand" — träumen wir größer. Das ist das Vereinsmotto seit der Übernahme durch Qatar Sports Investments 2011, also von oben gesetzt. Zwei Sätze an derselben Wand, einer gewachsen, einer verordnet. Sie erklären diesen Verein besser als jede Aufzählung von Spielernamen.
Alle anderen französischen Rivalitäten sind regional. PSG gegen Olympique Marseille teilt das ganze Land: Hauptstadt gegen Mittelmeerhafen, Kapital gegen Arbeiterstadt. Entstanden in den siebziger Jahren, eskaliert Ende der achtziger, als Marseille zwischen 1989 und 1993 viermal in Folge Meister wurde und 1993 als erster französischer Verein überhaupt den Landesmeisterpokal holte — ein Vorsprung, den PSG erst dreißig Jahre später einholte.
Im Parc des Princes steigt Le Classique am 7. Februar 2027. Die Gegenseite finden Sie unter Olympique Marseille.
PSG entstand 1970 aus der Fusion zweier Vereine, und einer davon war Paris FC — die Ehe hielt keine zwei Jahre. Seit Paris FC wieder in der Ligue 1 spielt, gibt es in der Hauptstadt erstmals seit Langem wieder ein echtes Stadtderby: PSG gegen Paris FC am 12. Dezember 2026. Ein Verein gegen seinen eigenen Gründungspartner, im selben Stadtgebiet. Diesen Termin hat in Deutschland bisher kaum jemand auf dem Zettel.
Nicht jedes Heimspiel ist ein Spitzenspiel, und das ist eine gute Nachricht für die Preisgestaltung. Für Partien wie PSG gegen Estac Troyes am 7. November 2026 beginnen die Karten bei 109 Euro. Die Topspiele liegen erwartungsgemäß darüber: gegen die AS Monaco am 4. September 2026, gegen Olympique Lyon am 25. Oktober 2026, gegen den OSC Lille am 17. April 2027 und gegen den RC Lens am 28. Februar 2027.
Die Vereinsseiten der Gegner: AS Monaco, Olympique Lyon und OSC Lille. Den ganzen Spielplan finden Sie auf unserer Seite zur Ligue 1.
Das Stadion liegt an der Metrostation Porte de Saint-Cloud (Linie 9); die Station Michel-Ange–Molitor ist die ruhigere Alternative, wenn Sie den Andrang nach Abpfiff umgehen wollen. Rund um den Parc werden am Spieltag Straßen gesperrt, das Viertel füllt sich früh.
Paris erreichen Sie aus Deutschland mit dem Zug oder in gut einer Flugstunde. Weil das Stadion innerstädtisch liegt, funktioniert ein Hotel im Zentrum genauso gut wie eines in Stadionnähe — anders als bei den meisten europäischen Arenen müssen Sie sich zwischen Sightseeing und kurzem Heimweg nicht entscheiden.
Sagen Sie uns, welches Heimspiel Sie sehen möchten und wie viele Nächte Sie bleiben. Wir stellen Karte und Hotel zusammen und sagen Ihnen vorab, wo Ihre Kategorie im Stadion liegt — bei einem Stadion dieser Größe macht das einen spürbaren Unterschied.

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