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Sieben Meistertitel in Folge, die beste Küche Frankreichs und ein Stadion, das gar nicht in Lyon steht: Ligaheimspiele von OL ab 39 Euro, mit Hotel in der Altstadt.
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Mehr zu FirmeneventsLyon ist die Stadt, in der man in Frankreich isst. Sie ist UNESCO-Welterbe, sie liegt zwei Stunden mit dem TGV von Paris und eine knappe Autostunde von Genf — und sie hat einen Verein, der zwischen 2002 und 2008 etwas geschafft hat, das im französischen Fußball bis heute niemand wiederholt hat.
OL spielt 2026/27 die achtunddreißigste Erstliga-Saison in Folge. Für die Heimspiele im Groupama Stadium buchen Sie bei uns offizielle Tickets — einzeln oder mit Hotel. Der Einstieg liegt bei 39 Euro, und das ist für eine Liga dieser Größenordnung bemerkenswert günstig.
Die Saison beginnt daheim am 29. August 2026 gegen Le Havre und endet am 29. Mai 2027 gegen Paris FC. Dazwischen liegen sechzehn weitere Heimspiele, von denen die meisten preislich im unteren Bereich bleiben. Den vollständigen Spielplan der Liga finden Sie auf unserer Seite zur Ligue 1.
Von 2002 bis 2008 wurde Olympique Lyon siebenmal hintereinander französischer Meister. Keine andere Mannschaft hat in der Ligue 1 je eine solche Serie zustande gebracht — nicht Marseille in seinen stärksten Jahren, nicht Saint-Étienne, nicht Paris. Wer heute ins Groupama Stadium geht, sieht einen Verein, der aus dieser Zeit ein Selbstverständnis mitgenommen hat, das sich nicht an der aktuellen Tabelle bemisst.
Eine zweite Zahl gehört dazu, und sie wird in Deutschland fast nie genannt: Die Frauenmannschaft des Vereins, OL Lyonnes, ist mit acht Titeln die erfolgreichste Europapokalmannschaft des Frauenfußballs überhaupt. Lyon ist damit die einzige europäische Adresse, an der beide Abteilungen Kontinentalgeschichte geschrieben haben.
OL-Anhänger nennen ihre Mannschaft „Les Gones". Das Wort stammt aus dem Lyonnais, dem regionalen Dialekt, und heißt schlicht „die Jungs" oder „die Bengel". Es ist kein Marketingbegriff und keine Übersetzung aus dem Pariser Französisch, sondern ein Stück Stadtsprache, das den Weg ins Stadion gefunden hat — so wie die Traboules, die verdeckten Durchgänge der Altstadt, ein Stück Stadtgeschichte sind.
Das größte Heimspiel der Saison ist der Choc des Olympiques, das Duell der beiden Vereine, die den Namen Olympique tragen: Olympique Lyon gegen Olympique Marseille am 13. Dezember 2026. Rhône gegen Mittelmeer, Bürgerstadt gegen Hafenstadt — nach dem Spiel gegen Paris das teuerste Ticket im Kalender, mit 69 bis 79 Euro aber immer noch bezahlbar. Die Gegenseite finden Sie unter Olympique Marseille.
Diesen Punkt sollten Sie vor der Buchung kennen: Das Groupama Stadium, ursprünglich Parc Olympique Lyonnais, steht nicht in Lyon, sondern rund zehn Kilometer östlich in Décines-Charpieu. Wer damit rechnet, vom Hotel in der Altstadt in einer Viertelstunde am Stadion zu sein, verpasst den Anpfiff.
Der verlässliche Weg ist die Tram T3 ab Lyon Part-Dieu bis zur Haltestelle Décines OL Vallée. Rechnen Sie mit 25 bis 30 Minuten Fahrt und weiteren fünf bis zehn Minuten zu Fuß. An Spieltagen fährt die Linie verdichtet, aber sie füllt sich auch entsprechend — eine Bahn früher ist die bessere Entscheidung.
Nicht zu verwechseln ist die T3 mit dem Rhônexpress: Der ist die Flughafenbahn zwischen Lyon-Saint-Exupéry und Part-Dieu und fährt nicht zum Stadion, auch wenn er dieselbe Strecke ein Stück begleitet.
Die Preisspanne dieser Saison ist ungewöhnlich weit. Am oberen Ende steht Olympique Lyon gegen Paris Saint-Germain am 9. Mai 2027 mit 139 bis 179 Euro — der amtierende Champions-League-Sieger zu Gast, siehe Paris Saint-Germain. Am unteren Ende liegen Spiele wie gegen Stade Rennes am 19. September 2026 oder gegen den FC Toulouse am 27. Februar 2027 bei 39 Euro.
Dazwischen ordnen sich die mittleren Zugpferde ein: gegen die AS Monaco am 28. November 2026, gegen den RC Lens am 13. Februar 2027 und gegen den OSC Lille am 30. Januar 2027. Die Vereinsseiten dazu: AS Monaco und OSC Lille.
Lyon trägt ein Wochenende auch ohne Anstoß. Vieux Lyon gehört zum UNESCO-Welterbe und ist eines der größten zusammenhängenden Renaissanceviertel Europas. Durch die Häuserblocks führen die Traboules, verdeckte Durchgänge, die man kennen muss, um sie zu finden.
Und dann das Essen: Die Bouchons, die typischen Lyoner Wirtshäuser, sind der Grund, warum die Stadt seit Jahrzehnten als Gastronomiehauptstadt Frankreichs gilt. Im Dezember kommt die Fête des Lumières dazu, bei der die ganze Innenstadt vier Abende lang illuminiert wird — der Termin lohnt eine eigene Reiseplanung.
Lyon-Saint-Exupéry wird aus Deutschland direkt angeflogen, aus Paris fährt der TGV in gut zwei Stunden, und Genf liegt näher als München an Nürnberg. Das Hotel nehmen Sie am besten in der Innenstadt oder bei Part-Dieu — von dort fährt die Tram zum Stadion, und Sie haben die Altstadt vor der Tür.
Sagen Sie uns, welches Heimspiel Sie sehen wollen und wie lange Sie bleiben. Wir stellen Karte, Hotel und die Wege dazwischen zusammen.

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