SchücoArena (Bielefelder Alm)
Fußballgeschichte trifft Moderne: Die SchücoArena in Bielefeld vereint Tradition und Innovation in einer einzigartigen Atmosphäre.
SchücoArena (Bielefelder Alm) – ein Stadion, das seinen Spitznamen ernst nimmt
Die SchücoArena kennt in Bielefeld kaum jemand unter diesem Namen. Man sagt die Alm, und das seit Jahrzehnten. Eröffnet wurde das Stadion 1926; heute fasst es 27.332 Zuschauer. Das auffälligste Bauteil ist das gläserne Dach über der Westtribüne, das beim letzten großen Umbau 2008 hinzukam — es hält den Schall im Rund und macht die Gesänge lauter, als die Größe des Stadions vermuten lässt.
Ein Stadion mitten im Wohngebiet
Die Alm liegt nicht am Stadtrand, sondern zwischen Wohnhäusern an der Melanchthonstraße. Der Weg zum Stadion führt durch normale Straßen, die sich am Spieltag nach und nach mit Menschen in Schwarz-Weiß-Blau füllen. Wer diesen Anmarsch zu Fuß macht, erlebt den Übergang von der Stadt zum Spiel — etwas, das bei Arenen auf der grünen Wiese vollständig fehlt.
Der Pokallauf 2024/25
Die jüngste große Geschichte dieses Stadions ist schnell erzählt und trotzdem kaum zu glauben: Arminia Bielefeld erreichte in der Saison 2024/25 als Drittligist das Endspiel des DFB-Pokals. Auf dem Weg dorthin schaltete die Mannschaft mehrere Bundesligisten aus — jedes Mal zu Hause, jedes Mal vor einer Kulisse, die den alten Ruf der Alm bestätigte.
Im Finale in Berlin war dann Schluss. Aber der Weg dorthin hat in Bielefeld eine ganze Generation von Erinnerungen geschaffen, und wer heute ins Stadion geht, hört sie in den ersten zehn Minuten.
Praktisches für den Besuch
Das Stadion liegt rund zwei Kilometer westlich des Hauptbahnhofs und ist mit der Stadtbahn zu erreichen; zu Fuß sind es etwa fünfundzwanzig Minuten. Rund um die Melanchthonstraße ist der Parkraum knapp — an Spieltagen ist die Anreise mit dem Nahverkehr die deutlich entspanntere Wahl.
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