
Allianz Arena
2.760 Luftkissen, die rot leuchten — und eine Südkurve, die den Rest des Stadions mitzieht.
Die Allianz Arena in München: Ein architektonisches Meisterwerk und Schauplatz unvergesslicher Fußballmomente.
Allianz Arena – Tickets für das Stadion, das leuchtet
Man sieht sie aus dem Flugzeug und von der Autobahn: 2.760 rautenförmige Luftkissen aus ETFE-Folie, von innen beleuchtbar. Rot bei Heimspielen des FC Bayern, weiß bei Länderspielen. Kein anderes Stadion in Europa hat eine Hülle, die derart zum Wahrzeichen geworden ist.
Innen: rund 75.000 Plätze bei Bundesligaspielen, davon ein großer Stehplatzblock; bei internationalen Partien wegen der Sitzplatzpflicht rund 70.000. Drei Ränge, steil gestellt, keine Laufbahn — die Sicht ist überall gut, auch ganz oben.
Die Südkurve
Der Stehplatzbereich hinter dem südlichen Tor ist die Heimat der organisierten Anhängerschaft. Wer Bayern-Tickets für das volle Erlebnis sucht, schaut dorthin; wer das Spiel taktisch verfolgen will, nimmt den Mittelrang an der Seite. Ein oft übersehener Punkt: Der Oberrang ist zwar hoch, durch die Neigung aber näher am Spielfeld, als der Sitzplan vermuten lässt.
Große Abende
Eröffnet 2005, im Jahr darauf Spielort der Weltmeisterschaft. 2012 das Champions-League-Finale im eigenen Haus, das Bayern im Elfmeterschießen gegen Chelsea verlor — in München bis heute nur „das Finale dahoam" genannt. 2024 Spielort der Europameisterschaft, 2025 erneut Endspielort der Champions League.
Der Treffpunkt: Arena Treff am Kieferngarten
Viele Fans sammeln sich nicht am Stadion, sondern eine U-Bahn-Station davor. Der Arena Treff an der Station Kieferngarten (U6) ist vor Heimspielen einer der großen Treffpunkte — von dort geht man in rund 20 Minuten zu Fuß zum Stadion, und dieser gemeinsame Weg gehört für viele zum Spieltag dazu.
Wer stattdessen bis Fröttmaning durchfährt, sollte wissen: Auf der Esplanade, dem letzten Stück von der U-Bahn zum Stadion, gibt es keinen einzigen Gastbetrieb. Dort angekommen findet man nichts mehr — also vorher aussteigen oder vorher in der Stadt bleiben.
Und in der Stadt
Zwei Adressen, die sich bewährt haben: das Stadion an der Schleißheimer Straße, das sich ausdrücklich als überparteilich versteht und deshalb auch für Gästefans funktioniert, und die Paulaner-Sportsbar Zum Stiftl. Beide liegen innerhalb des Rings und sind mit der U-Bahn direkt angebunden.
Und der Klassiker gilt ohnehin: München hat Biergarten und Brauhaus in Gehweite jeder Innenstadtadresse. Vor dem Spiel dorthin, dann rechtzeitig in die U6.
Anreise
Die U6 fährt über Kieferngarten nach Fröttmaning; vom Marienplatz sind es rund 20 Minuten, ab Fröttmaning noch etwa zehn Minuten zu Fuß über die Esplanade. An Spieltagen fährt die Linie im dichten Takt, und das Ticket gilt im MVV.
Mit dem Auto über die A9, Ausfahrt Fröttmaning — es gibt ein großes Parkhaus direkt am Stadion, die Ausfahrt nach Abpfiff dauert allerdings. Vom Flughafen München sind es rund 30 Kilometer.
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